Aktueller Stand zum Grundeinkommen-Wissen

Bei den meisten Grundeinkommen-Kritikern ist auf einen Blick zu erkennen, was nicht korrekt ist. Zum Beispiel die Aussage, ein Grundeinkommen sei »zu teuer«, ignoriert die Grundeinkommen-Idee insgesamt. – Denn diese besagt, die Existenzsicherung der Menschen sollte »bedingungslos« gewährt werden.

Die Existenzsicherung der Menschen kann aber nie »zu teuer« sein. – Denn wir brauchen sie tagtäglich, um zu leben. Selbst ein Kind protestiert instinktiv, wenn es nicht genug zu essen und zu trinken hat.

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Deshalb ist ja auch für alle Menschen »tagtäglich« gesorgt. Alle Güter, die die Existenzsicherung ausmachen, werden immerzu produziert. – Diese Produktion »muss« stattfinden, sonst könnten wir Menschen nicht leben. – Daher kann die Existenzsicherung auch nicht zu teuer sein. Sie ist vielmehr selbstverständlich.

So viel zur »Finanzierung« des BGE. Das BGE ist sachlich, in Form von Gütern immer da, muss immer da sein. Sonst hätten wir keine Menschen.

Diese »notwendige Produktion« macht aber nur einen Bruchteil der heute tatsächlich produzierten Güter und Dienstleistungen aus. – Daran ist auch zu erkennen, dass der Klimawandel locker mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) angegangen werden könnte, weil nur noch eine viel geringere Menge an Ressourcen zu verbrauchen wäre, wenn wir uns auf die »notwendige Produktion« konzentrieren.

So macht es weiterhin keinen Sinn, beim BGE von »Sozialleistungen« zu sprechen, für die ein Bedarf nachgewiesen werden soll. – Denn die Existenzsicherung der Menschen hat nichts mit »Sozialleistung« zu tun, sondern ist elementar für das menschliche Dasein. – Einen Antrag stellen, um existieren zu können, ist einfach nur lächerlich.

Aber auf diesem Niveau funktioniert die heutige Arbeitsgesellschaft. – Mit dem Effekt, dass wir wieder die pure Sklaverei haben, die angeblich vor Dutzenden von Jahren abgeschafft wurde.

Derjenige, der existieren will, soll einen Bückling machen, gegenüber dem Arbeitgeber. Das ist das heutige Szenario. Von wegen »freie Berufswahl« und »Vertragsfreiheit«. Diese Rechte sind nicht mehr gewährleistet, in der Arbeitsgesellschaft.