Andrew Yang – Für ein Bedingungsloses Grundeinkommen

In den Interviews, die der amerikanische Präsidentschaftskandidat gibt, stellt er die Freiheitsdividende, wie er das Bedingungslose Grundeinkommen nennt, als unproblematische Lösung dar, die der ganzen amerikanischen Gesellschaft zum Vorteil gereicht.

Das Bedingungslose Grundeinkommen, soll allen Erwachsenen ab 18 Jahren zukommen und 1000 Dollar im Monat betragen. Es würde einen Großteil der heutigen Zahlungen an Bedürftige ersetzen und als Dividende aus den Erträgen der großen Tech-Unternehmen finanziert werden.

https://www.vox.com/recode/2019/7/19/20701175/andrew-yang-2020-presidential-race-google-breakup-tech-warren-kara-swisher-recode-decode-podcast

Yang hebt hervor, dass die 1000$ ja nicht einfach verschwinden, wenn sie an die Bevölkerung ausgezahlt werden, sondern postwendend wieder von den Empfängern ausgegeben werden, für die benötigten Güter. – Das bedeutet, dass die Wirtschaft sofort von diesen Zahlungen an die Bürger profitiert. Weil sie dadurch angekurbelt wird und wieder Arbeitsplätze entstehen.

Sicher ließe sich einiges ergänzend sagen, aus deutscher Sicht, zum Bedingungslosen Grundeinkommen, wie es Yang diskutiert. Aber es ist durchaus interessant zu sehen, wie in anderen Ländern ganz anders mit dem Thema umgegangen wird. – Und man kann die Aussagen von ihm, auch so stehen lassen.

Der Amerikaner mit taiwanesischen Vorfahren bewirbt sich für die Präsidentschaftswahlen in 2020 in den USA, als demokratischer Kandidat, im Wettbewerb mit 19 anderen Bewerbern.

Es wurde jetzt bereits mehrfach in den amerikanischen Medien darauf hingewiesen, dass der 44-jährige im Vergleich mit den anderen Bewerbern, stärker die jüngere Generation in den USA anspricht, stärker das Internet als Kommunikationsbasis nutzt, als seine Mitbewerber, und frischer und moderner wirkt, als die anderen Kandidaten mit ihrem hausbackenen, unoriginellen Auftreten.

Außerdem wendet er sich mit seinem Konzept der Freiheitsdividende gerade an die Wähler, die das letzte Mal Donald Trump wählten, weil sie in der etablierten Politik keine Perspektive für ihre Situation sahen und Veränderung wollten.

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