Gewerkschafter PRO Grundeinkommen

Engagiertes Plädoyer eines Mitbürgers für ein Grundeinkommen

Denn die klassische und vorrangige Hauptaufgabe der Gewerkschaftsbewegung wäre es doch, die kapitalistische Ausbeutung endgültig zu beenden und in demokratischer Selbstbestimmung eine gerechte und menschliche Arbeitswelt zu schaffen.

http://www.lokalkompass.de/bottrop/politik/bedingungsloses-grundeinkommen-d921537.html

Wobei vielleicht ergänzend auf ein, zwei Punkte hingewiesen werden kann.

Einmal spricht Herr Zydeck von »2000 Euro« Grundeinkommen. Keine Ahnung, wie der Autor auf diesen Betrag kommt.

Und bezüglich der Finanzierung des BGE, spricht er über die »Finanzwirtschaft«. – Die Finanzwirtschaft hat aber nichts zu tun, mit der Realwirtschaft. In der Finanzwirtschaft ist »Geld« ein Produkt, mit dem gehandelt wird. Das ist aber nicht richtig. – Deshalb sollten keine Einkommen und Gelder, die über die Finanzwirtschaft zustande kommen, irgendetwas mit dem Grundeinkommen zu tun haben.

Die Basis des Bedingungslosen Grundeinkommens sollte nur die »Realwirtschaft« sein. Und dabei geht es nicht um »Geld«, sondern ausschließlich um die in der Realwirtschaft zustande gebrachten Güter und Dienstleistungen. – Um diese Produktion geht es beim Grundeinkommen. Sie gilt es, gerecht und fair zu verteilen. – Das ist die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens.

Eine Grundeinkommen-Finanzierung mit Finanztransaktionssteuer, würde »wertloses« Geld verwenden, um reale Güter erwerbbar zu machen. – Das ist abzulehnen.

Wenn sich das bedingungslose Grundeinkommen also durchsetzen würde, wäre das natürlich schon eine starke gesellschaftliche Umwälzung, die unser Wirtschaftssystem vor ganz neuen Herausforderungen stellt. Es würde die Unternehmen dazu zwingen, nur noch sozial gut gestaltete und best bezahlte Arbeitsplätze anzubieten, da sie sonst unbesetzt bleiben würden.

Und es gibt noch eine weitere Möglichkeit, in einer Grundeinkommensgesellschaft: Für wenig oder gar kein Geld in Bereichen zu arbeiten, die dem Individuum besonders wichtig erscheinen, obwohl für diese Arbeit nur wenig bezahlt wird.

Rolf Zydeck:

Von alleine kommen immer nur die schlechten Dinge, für die guten Ziele muss man sich zusammenschließen und gemeinsam kämpfen.

 

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