Meinungen im Überblick 17/12

Um wen kümmern wir uns? Um Arbeitsplätze oder um Menschen?

Und es geht auch nicht darum, etwas zu „retten“, sondern beständige Sicherheit zu schaffen, für uns alle in der Gesellschaft.

Neue Arbeitsplätze erwarten?

Wir warten, wie an Weihnachten auf die Geschenke, warten wir auf Arbeitsplätze. Wo kommen sie her? Der Unternehmer-Weihnachtsmann bringt die neuen Arbeitsplätze. Wollen wir weiterhin in dieser naiven Weise leben? Arbeit macht Sinn oder nicht. Aber das bestimmt jeder einzelne Mensch. .. Eine Aufgabe sich vornehmen, etwas tun, was von anderen Menschen gebraucht wird, das müssen wir selbst entscheiden. Und nicht irgendein Jobcenter legt uns nahe, was wir lernen, studieren oder arbeiten sollen.

Altes Denken in ständig neuem Aufguss.

Wirtschaftswachstum soll die Einkommenslosigkeit beenden? Was für ein Quark. Und solche Nachrichten (FakeNews) im zwangsfinanzierten Rundfunk (Staatsfunk). Wenn wir die Wirtschaftsaktivitäten nur auf die Grundversorgung der Bevölkerung konzentrieren würden, und dann nur das arbeiten, was uns individuell wichtig erscheint, dann hätten wir eine Grundlage für alle Menschen in der Gesellschaft, die menschenwürdig und demokratie-adäquat wäre. – Und den Wachstumswahn könnten wir uns sparen.

Alte Menschen arbeiten länger, weil das Renteneintrittsalter von den Politikern per Gesetz angehoben wurde.

Das heißt, nicht die Bürger hatten diese Idee, sondern die Parteifunktionäre. 😦

Geldlosigkeit der Menschen beenden, ohne das wir in das Privatleben der Bürger uns einmischen. Geht das? Jobcenter und Arbeitsagenturen in der heutigen Form, sind eine nicht länger hinnehmbare Zumutung.

Denn wir haben heute behördliche Einmischung in die persönliche Lebenssituation der Bürger. Und dazu sollten Politiker kein Recht haben.

Eine menschengerechte Lösung für die Probleme der Geldlosigkeit ist vorhanden, mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen.

Um Arbeitsplätze kämpfen, ist absurd?

Arbeit wird entweder gebraucht, und dann macht man sie. Wenn sie aber schon jemand anderes macht, oder von Maschinen erledigt wird, dann ist es unsinnig, für einen Menschen den Arbeitsplatz erhalten zu wollen. – In der Regel geht es bei solchen Bemühungen darum, ein Geldeinkommen zu erhalten. Wenn es aber darum geht, dann ist ein Bedingungsloses Grundeinkommen sinnvoller. Denn dann hätte jeder ein Einkommen, und wir könnten zusätzlich die Dinge arbeiten, die uns wirklich wichtig sind.

Blick auf den Arbeitsmarkt versperrt die Sicht auf die wirklichen Aufgaben in der Gesellschaft.

Arbeit muss selbstbestimmt sein. Nicht Politiker leiten mit ihren Gesetzen die Menschen in bestimmte Richtungen, sondern wir überlegen selbst, was wichtig und richtig ist. Grundeinkommen würde diese neue Sichtweise ermöglichen.

Sich woanders einen Arbeitsplatz suchen müssen.

Der Zwang, umziehen zu müssen, wenn es dort, wo man wohnt, keine Arbeit gibt, besteht nur heute. Aber in einer Grundeinkommens-Gesellschaft hätten wir dieses Problem nicht. Da könnten wir dort wohnen bleiben, wo wir gerne wohnen. Denn wir hätten ein bedingungsloses Grundeinkommen, das uns dies erlaubt. Und wir könnten dort, wo wir wohnen, uns überlegen, welche sinnvollen Aktivitäten packe ich hier an.

Sich um Menschen in Not kümmern, ist ein ewiger Feuerwehreinsatz?

Statt nur zu warten, dass wieder irgendwo ein Drama passiert, könnten wir Menschen uns um stabile Lebensbedingungen kümmern. Wie wäre das zu meistern? Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen wäre das zu machen. Alle Menschen hätten mit Sicherheit ihr Leben lang ein Einkommen, das ihnen die Existenz ermöglicht. – Alles weitere entscheiden diese Personen dann selbst.

Wären bei einem Grundeinkommen »Regierungskontakte wichtiger, als Leistung im Wettbewerb«?

Ein Bedingungsloses Grundeinkommen ist kein »Regierungskontakt«. Der Souverän, der Bürger würde sich absprechen, mit seinen Mitbürgern, und wenn man dann ein bedingungsloses Grundeinkommen vereinbart, dann wäre dies »unter Staatsbürgern« vereinbart. – Regierungskontakt, klingt nach »Beziehungen haben«, zu den Mächtigen. Ein Grundeinkommen wäre etwas vollständig anderes. Es käme in die Welt, wie in der Schweiz Volksabstimmungen zustande kommen.

Systemalternative zu Demokratie und Marktwirtschaft?

Die Autoren meinen doch nicht etwa Deutschland mit »Demokratie«?

Das wäre nun wirklich allzu abenteuerlich. Deutschland ist durch Hartz4 ein Unrechts-Regime und totalitär. – Eine wirkliche Alternative zu solchen Staaten, ist wünschenswert. Eine Grundeinkommens-Gesellschaft wäre eine solche Alternative zum Hartz4 Merkel-Staat. – Eine solche neue Gesellschaft wäre human, das heißt menschen-gerecht.

Sichere, gut bezahlte Arbeitsplätze.

Und wer soll die herzaubern? Doch nicht etwa der böse Unternehmer. Oder der Öffentliche Dienst. – Grundeinkommen würde die Marktwirtschaft belassen, aber eine Grenzschnur einziehen, die die Bürger vor dem übergriffigen Ausbeuter-Unternehmer schützt.

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