Zwangsarbeit für alte Menschen

Die Anhebung des Renteneintrittsalters ist ein Zeichen für die weitere Verschlechterung der Lebensqualität in Deutschland. Immer mehr Deutsche zwischen 60 und 64 Jahren sind arbeitslos Wenn man freiwillig und in Maßen die Arbeit machen könnte, die man sich zutraut, wäre das was anderes. Mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen im Rücken könnten die Menschen aus freien Stücken sich dafür entscheiden, aber es auch lassen, wenn sie sich z.B. aus gesundheitlichen Gründen dafür nicht mehr in der Lage sähen.

Die deutsche Regierung will aber was anderes. Malochen, bis der Bürger umfällt. Man muss sich das mal vorstellen. Da arbeitet jemand mit vierzig am Bau oder in anderer, körperlich belastender Umgebung, mit 50, muss schwere Sachen schleppen, Schächte ausheben, usw. und soll das nun bis 67 weitermachen. Irgendwie müssen unsere Politiker schon sehr verzweifelt sein, um so was durchsetzen zu wollen.

Viele Arbeiten, die die Menschen in jungen Jahren begonnen haben, können gar nicht in der gleichen Form bis ins hohe Alter weiter ausgeführt werden. Der Körper wird im Laufe der Jahre schwächer, man ist weniger belastbar, ist krankheitsanfälliger. Gerade Männer tun sich schwer, Teilzeitarbeit bei ihren Arbeitgebern einzufordern. Und büßen oft mit körperlichen Schäden dafür. Es ist einfach absurd, dass jemand mit 66 Jahren noch genauso funktionieren soll, wie mit 30. Nicht anderes werden die Arbeitgeber aber verlangen.


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